KVIFF 2016: Welche Filme laufen in Karlovy Vary?

Karlovy Vary International Film Festival (KVIFF)

    Karlovy Vary International Film Festival (KVIFF)

Bis zum Filmfestival in Karlovy Vary Anfang Juli (1.–9.7.) ist noch etwas Zeit, doch so viel ist jetzt schon klar: Die Besucher können sich auf eine Otto-Preminger-Retrospektive, junges (weibliches) mexikanischen Kino und europäische Regietalente freuen. Im Laufe der nächsten Wochen wird das Festivalprogramm nach und nach finaliisiert.

Anfang April haben die Festivalverwantwortlichen erste Programmhöhepunkte verraten. Dazu gehört eine umfassende Werkschau des österreichisch-amerikanischen Filmregisseurs Otto Preminger. Die Retrospektive besteht aus den folgenden Filmen:

Das einzige A-Festival Tschechiens legt in diesem Jahr ein Augenmerk auf Regisseurinnen aus Mexiko. Die Reihe umfasst acht Langfilme und einen Kurzfilm aus den vergangenen fünf Jahren. Zu den Autorinnen, deren Filme aufgeführt werden gehört unter anderem Elisa Miller, die 2006 in Cannes eine Goldene Palme für ihren Kurzfilm Ver llover gewann. Die einzelnen Filme der Sektion sind:

Eine dritte Reihe ist ebenfalls schon bekannt. Dabei handelt es sich um Future Frames. Diese Reihe hatte 2015 Premiere. Die European Film Promotion (EFP) hatte 26 Regisseurinnen und Regisseure nominiert. Karel Och, der künstlerischen Leiter des Festivals wählte zehn vielversprechende europäische Nachwuchsfilmemacherinnen und -filmemacher für die Reihe aus. Dazu gehört auch der deutsche Regisseur Clemens Pichler mit seinem experimentellen Drama Diorama. Die Filme – es handelt sich mit einer Ausnahme (Turizam!) um Kurzfilme – im Einzelnen:

Zu den Programmhöhe in Karlovy Vary gehört neben jungen Nachwuchstalenten ein Blick zurück auf die Höhepunkte der tschechischen und tschechoslowakischen Filmkunst. Seit einigen Jahren zeigt das Festival einen frisch restaurierten Filmschatz der tschechischen Filmgeschichte. In diesem Jahr bekommen die Besucher den 1965 von Ivan Passer gedrehten Film Intimní osvetlení zu sehen. Außerdem ehrt das Festival in diesem Jahr mit Jiřina Bohdalová eine der populärsten tschechischen Schauspielerinnen. Ihr zu Ehren läuft der Film Ucho, der, 1970 gedreht, wegen seiner politischen Brisanz erst nach der Samtenen Revolution gezeigt werden durfte.

Wer sich genauer über alle Filme auf dem 51. Internationalen Filmfestival in Karlovy Vary informieren möchte, kann dies auf Silk tun. Dort habe ich englischer Sprache umfassende Daten zum größten tschechischen Filmfestival zusammengestellt: http://kviff-2016.silk.co/.

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